Der Expertenkreis “Amok” (welch treffende Bezeichnung), hat in ihrem Abschlussbericht nicht nur die Killerspiele angeprangert.
Dass Killerspiele evtl. zu einem Amoklauf beitragen können, möchte ich hier gar nicht abstreiten.
Nehmen wir unser fiktives Beispiel Karl.
Karl ist 15 Jahre alt, geistig krankheitsbedingt zurück geblieben.
Seine Eltern – beide Drogenabhängig, denen die Zeit fehlt Ihr Kind zu erziehen.
Schläge sind hier ein geeignetes Mittel, den Jungen schnell “in Griff” zu bekommen, ohne groß Energie aufbringen zu müssen.
In der Schule wird Karl gemobbt, nicht nur weil er nicht die aktuellen Modetrends verpasst – sondern auch, weil es den anderen Mitschülern schwer fällt sich mit “Minderheiten im weitesten Sinn” auseinander zu setzen – es sind schließlich Kinder.
Die Lehrer bekommen sehr wohl mit, dass Karl ein Außenseiter ist, sind aber Aufgrund der überlaufenen Schulen bereits mit dem Auftrag überfordert ihren Schulstoff akzeptabel durchzubringen.
In Karl wächst Hass.
Warum er? Warum kann er nicht so sein wie die Anderen.
Karl sucht nach Möglichkeiten sich gegen seine Umwelt durchzusetzen.
Ich bin mal so frei und behaupte hier – hätte Karl einen Vogel beobachtet der einen Wurm pickt, könnte dies ebenfalls ein Auslöser für einen Amoklauk sein.
Was machen wir also mit Kindern wie Karl?
Der einfachste Weg, das scheinbar naheliegenste und einfachste, ein Gesetz auf den Markt werfen, welches Killerspiele verbietet.
Schön dass der Expertenkreis sich hier nicht nur auf diese einseitige Ansicht beruft.
Die Frage an meine Leser – wirst Du durch Killerspiele animiert Menschen zu töten?
Ein Video, wie die Medien die potentielle Gefahr hier gerne darstellen habe ich noch eingebunden.
Ein passender Artikel auf golem.









Ich werde durch Killerspiele jedenfalls nicht zum töten animiert. Aber ich bin auch nicht so krank wie Karl. Wenn eine akute Geistige Störung vorliegt, dann ist klar, dass endsprechende Spiele den Auslöser darstellen können. In diesem Fall sollte man aber nicht des Auslöser des Amoklaufes, sondern den Auslöser der Krankheit unterbinden.
Das Jugendamt muss schneller einschreiten bei überforderten Eltern. Die Lehrer müssen stärker ausgebildet werden, um Mobbing rechtzeitig erkennen und unterbinden zu können.
Just my 2 cents
Diskriminierung durch die Gesellschaft trägt viel dabei zu Amokläufer zu werden. Sollen wir jetzt alls Kommunisten werden?
Die wahren auslöser zu solchen taten werden nicht berücksichtigt gar geschweige erst wahr genommen.
Da läuft ein Komplot gegen uns. Blos mit welchem Ziel?
Moin,
danke für diesen durchaus interessanten Artikel indem sich auch meine Meinung teilweise widerspiegelt.
Schuld an Amokläufe sind meist Mitschlüler, die es lieben jemanden zu mobben, aufgrund ihres äußerst geringen Ego und das Umfeld. Er wird gemobbt, jeden Wochentag, wohlmöglich Jahrelang. Irgendwann verliert er das Vertrauen an die Menschheit, und beschließt, die sog. Mobber umzubringen und vllt einige mehr, da er wohl denkt: “Sie hatten nur sich im Kopf, haben mir nicht geholfen”.
Das ist die simple Wahrheit. Actionfilme, Medien, der Geschichtsunterricht & Killerspiele(ein sehr stupides Wort) sind nur geringfügig daran beteiligt. Dadurch erfährt ein Amokläufer, was Pistolen etc. sind. Tja, damit kann man halt ohne viel Aufwand jemand umbringen. Würde er niemals Waffen zu Gesicht bekommen oder Gewalt, würde er nichts zu tun.
Somit sind Killerspiele nicht Schuld sondern sein Umfeld, Jugendliche, die für sich durch verschiedene Faktoren irgendwie feststellen, dass “Mobbing” sehr cool ist und natürlich die Mitläufer der Mobber, die es tun, um nicht selbst gemobbt zu werden.
Ego-Shooter animieren mich nicht zu nachmachen. Warum auch? Solange es Video-Filme und die realen Vorbilder aus aller Welt gibt, brauche ich keine PC-Spiele um mich zu animieren. Erst wenn die mir meine geliebten Ego´s weg nehmen wollen, dann werde ich zum Amokläufer! An diesem Tag sollte alle meine Feinde (allen vorran der verantwortliche Politiker) sich lieber zu Hause ins Bett verkriechen, weil dann drehe ich durch! Aber bis dahin bin ich der Friedlichse Mensch der Welt – trotz DOOM und Co.
Ich sehe den Zusammenhang zwischen „Killerspiele“ und den Grund für die tat eines Amokläufers nur teilweise, denn bei Autounfällen habe ich auch noch nie gehört das der Fahrer ein Spiel der Need for Speed Serie auf dem Computer hatte und regelmäßig gespielt hat es wird einfach einen „schuldigen“,in dem Fall die „Killerspiele, gesucht. Die wahren Auslöser zu solchen taten, wie Gesellschaftliche und soziale Probleme werden gar nicht erst angesprochen oder sogar bewusst auf Computerspiele geschoben.
Ein Experte ist für mich eine Person die über überdurchschnittliches Fachwissen in mehreren bzw. einem Gebiet verfügt. Was bei dem „Expertenkreis-Amok“ meiner Meinung nach nicht der Fall ist wenn diese Gruppe sogar aus Angehörigen von Opfern einer tat besteht und Forderungen stellen die klar auf Vorurteilen basieren.
Prävention heißt Vorsorge, alles zu verbieten und die Schulen zu Hochsicherheitstrakten abzuschotten hat nichts mit Prävention zu tun.Wobei das hier noch zu unterstützen ist, aber es gibt zu viele radikale Restauratoren in diesen Gremien, die sich eben ohne ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema als Betroffene gerne hochspielen.
Schon allein der Namen dieser Kommission “Expertenkreis Amok”. Das man bloß schön wichtig klingt und Leute die so etwas lesen z.b in einer Zeitung und den Hintergrund nicht kennen zu beeinflussen.
„Internetsperren, wie sie aktuell ausschließlich für Kinderpornografie vorgesehen sind, sollen nach dem Willen der Kommission auch für andere Inhalte infrage kommen „
Die Bedenken zu Zensursulas Internetsperre, dass sich die auch gerne andere zunutze machen würden, scheint wahr zu werden. Erschreckend, wie schnell traumatisierte Angehörige und studierte Menschenkenner ohne Sozialleben eine solch übertriebene Forderungen vorschlagen dürfen. – Wenn das stattfindet, sind wir im Nu ein zweites China
Allein die Aussage dass Ballerspiele den Gebrauch von Schusswaffen Trainieren nimmt der Kommission jegliche Glaubwürdigkeit. Sicherlich Trainieren die Spiele die Reaktionsfähigkeit und die “Auge-zu-Hand”-Koordination, aber mit einer echten Waffe umzugehen ist noch etwas ganz anderes.
Aso nah ich will ned behaupten, dass ich ned krank bin, aber “Killerspiele” haben da meiner Meinung nach nicht viel mit zu tun. Und Tatsache ist nunmal, dass kein Mensch wegen einem Spiel Amok laeuft. Warum auch? Das spiel tut ja keinem was.
Ganz anders sieht es da beim Umfeld der Menschen aus. Warum wird man denn so krank, dass man bewaffnet in die Schule o.ae. laeuft und dort Leute toetet? Wohl eher nicht, weil man ein Spiel gespielt hat.
Und fuer die, die sagen, dass Spiele dazu animieren: Jeder kann im Fernsehen Bilder von Amoklaeufen in den Nachrichten sehen. Und DAS ist die Realitaet. Wenn etwas animiert, dann diese Bilder.