Der in Untersuchungshaft sitzende 20 Jährige Erpresser, hat sich nach erstem Statement der JVA Plötzensee das Leben genommen.
Weitere Infos sind leider noch nicht bekannt und so möchte ich hier aus meinen persönlichen Erfahrungen aus dem Strafvollzug im Bezug zur Möglichkeit sich selbst umzubringen eingehen.
Natürlich ist ein Selbstmord nicht auszuschließen, die Möglichkeiten die einem hier bleiben sind jedoch sehr begrenzt.
Um einen Selbstmord von Strafgefangenen zu verhindern existieren folgende Sicherheitsmaßnahmen:
1. Da besonders die Anfangszeit im Bezug auf Selbstmord von der JVA als kritisch eingestuft wird, dürfen Gefangene in dieser Zeit nicht alleine auf einer Zelle untergebracht werden.
2. Selbstmord durch strangulieren:
Die Zellen sind so ausgebaut, dass es keine Möglichkeit gibt, ein Bettlaken oder ähnliches an einer erhöten Position zu befestigen.
Wer in einer Doppelzelle z. Bsp. am oberen Bett ein Bettlakenstrick befestigen möchte, müsste seine Beine mit befestigen.
Ich stelle mir diese Art von Selbstmord als eher unwahrscheinlich vor.
3. Selbstmord durch Pulsadern aufschneiden:
Um Gefangenen hier kein gefährliches Werkzeug in die Finger zu geben, wird nur Plastikbesteck ausgeteilt – sich mit diesen selbst (oder andere) zu verletzen ist Aufgrund der Beschaffenheit nicht möglich.
4.Medikamentenüberdosis:
Hier werden kritisch eingestufte Medikamente (Blutdrucksenker etc.) in Tagesdosen den Insassen verabreicht.
Extrem kritische Medikamente (ärtzlich verordnete Neuroleptika) müssen vor den Wärtern “abgeschluckt” werden.
Die eingesetzen Reinigungsmittel eignen sich nicht um einen Selbstmord zu begehen.
Wer also in der JVA Selbstmord begehen möchte, braucht definitic Kontakte um an gefährliche Stoffe oder Gegenstände ran zu kommen.
Diese sind (nach meinen Erfahrungen) nach 10 Tagen noch nicht geknüpft.
In Untersuchungshaft gelten strengere Regeln als im Strafvollzug (auch wenn hier der Insasse noch als “unschuldig” eingestuft wird).
Quellen:
Danke auch an Stulle und mazcapone für die mail zu diesem Fall









“Von nem Geheimdienst angeheuert – von einem Geheimdienst verraten”
Oder die Polizei hat zuviel Druck auf den jungen Mann ausgesetzt etc.
Diese Varianten würden wahrscheinlich einige vielleicht denken, aber ich glaube nicht direkt, dass dahinter eine Verschwörung steckt.
Persönliche Probleme könnten auch dahinter stecken. Das was er getan hat, ist jedoch IMHO keineswegs einen Selbstmord wert. Aber was wissen wir schon als Außenstehende?
Gibts da Mülltüten? Eine CO2-Narkose ist nicht auszuschließen.
Naja Strangulation ist ja auch ohne eine wirkliche Erhöhung möglich. Einfach indem man sich gegen das Seil lehnt welches man z.B. am Bett befestigte. Nachdem man dann einmal Ohnmächtig ist lehnt sich noch mehr Gewicht ins Strick und man stirbt. Ist schon bei mehreren passiert die damit das Ornanieren spannender gestalten wollten o.O
mfg
Immer hört man davon das er sich selbst umgebracht, hat. Aber nie warum, klar wissen die das angeblich nicht, aber sie könnten ja detaillierter beschreiben was vorgefallen war, zum Beispiel, dass er sich nicht erhängt hat, denn das sieht man doch meistens sofort, oder? Ich verstehe nicht warum das nicht in den Medien vorkommt, sonst kommt doch immer soviel in dem Medien wenn Leute umkommen…Kein Ahnung…ist mir auch scheis egal
@”Medien”:
Momentan ist ja auch die Schweinegrippe-Propaganda vorrangig
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