Über die Unfähigkeit der Telekom im Bereich des Kundensupport habe ich schon mehrfach berichtet.

Im Sommer 2008 habe ich eine Sicherheitslücke im Speedport W701V den Techniker gemeldet, ohne nähere Einzelheiten zur Lücke zu veröffentlichen – kein Feedback, kein Danke – ganze 5 Monate später wurde die Lücke mit einem Update gefixt.

Als ich zum Jahreswechsel 2008 – 2009 umgezogen bin, wurde mir gesagt, dass VDSL 50 (50 Mbit Leitung) bei mir nicht verfügbar sei – aber 16.000+ gehen.

Natürlich sagte ich dieser Leitung sofort zu und natürlich passierte … nichts.

Insgesamt 5 mal wurde ich umgestellt, von 25.000 auf 6.000, dann wieder auf 25.000 … dann auf 16.000 und nun hänge ich seit Februar an einer 6k Leitung.

Die Umstellungen wurden ohne Auftrag durchgeführt und natürlich muss ich als Kunde das alles zahlen, obwohl ich den Mist nicht verbockt habe.

Da ich bereits im Jahre 2008 1 kompletten Monat ohne Leitung war, dachte ich mir “zahl den Scheiß und schau dass die irgend wann das machen was Du willst”.

Auch die zugeschickte T-Home Box, welche ich wieder zurück schickte, ist spurlos verschwunden und wurde mir natürlich in Rechung gestellt.

2 Nachforschungsanträge laufen mittlerweile seit Juni, ohne eine Antwort – und ohne die Kosten erstattet zu bekommen (für alles liegen Belege vor).

Seit Februar versuche ich den Telefonbucheintrag löschen zu lassen – ohne Erfolg.

5 Mal habe ich eine Löschung telefonisch und schriftlich gefordert – alles wurde konsequent ignoriert.

Neulich war ein Freiberuflicher T-Com Mitarbeiter bei uns im Laden und hat versucht unseren gut laufenden Freenetanschluss in einen T-Home Paket umzuwandeln.

Ich sagte ihm, dass er das vergessen kann und erzählte ihm meine Erlebnisse mit dem Sauhaufen.

Als er meinte er würde sich persönlich um mein Anliegen kümmern und dafür sorgen dass meine 16k geschaltet werden und auch, dass der Telefonbucheintrag endlich gelöscht wird, stieg Hoffnung in mir auf.

… und tatsächlich, wenige Tage später telefoniere ich mit einer netten T-Home Mitarbeiterin, die meint “in Kürze” würde mein Anliegen bearbeitet werden.

Kurz darauf der erste Brief:

Gut, eine Rufnummer Unterdrückung hatte ich nicht geordert, aber ich dachte mir lieber mal nicht anrufen, sonst überfordert man die Schnarchzapfen noch.

Wenige Tage später war ein Hoffnungsschimmer in Sicht:

Datum: 06.11. Auftrag vom 07.11 – Hallo?

Na also dachte ich, scheint so als ob ein nicht komplett unfähiger Mitarbeiter sich meinem Problem angenommen hat.

Ich hoffte, demnächst auch meine 16k Leitung zu bekommen.

Dann aber …:

Ich sagte mehrmals (auch beim Telefonat – ich wünsche keinen Eintrag).

Ganz ehrlich Leute, ich bin der festen Überzeugung, dass man nur mit einem nachweislichen Gendefekt einen Job bei der T-Com bekommt, anders kann ich mir das nicht erklären.

November 23, 2009 at 1:43 am by hoohead
Category: Blog
Tags: