Über die Möglichkeiten in W-Lan Netze einzubrechen habe ich hier schon öfters berichtet.

Nicht nur wep, sondern auch wpa und wpa2 gelten als geknackt, wie vor kurzem einige Asiaten bewiesen haben.

Werden jetzt Einige sagen:

Gut dann kann halt mein Nachbar bei mir mitsurfen, wo ist das Problem?

In den Router kommt er eh nicht, weil ich diesen nochmal seperat geschützt habe.

Das Risiko, dass mein “Nachbar” unfug mit meiner Leitung macht ist mir auch egal, weil mein Router die Zugriffe loggt und evtl. über die Macadresse der Eindringling entlarft werden könnte, rechtlich habe ich ja keinen Hotspot zur Verfügung gestellt“.

Ich habe mich die letzten Tage ein wenig mit den Möglichkeiten beschäftigt, was ein Angreifer in einem Netzwerk alles an Schaden anrichten könnte.

Auf so triviale Dinge wie Netzwerkfreigaben etc. möchte ich an dieser Stelle nicht gesondert eingehen.

Unter anderem habe ich mich  ein wenig mit dem arp-spoofing beschäftigt.

Zwar sind ssl Verbindungen gesondert geschützt, wie aber vor einiger Zeit bekannt wurde ist ssl geknackt.

Auf die Tatsache, dass der Browser dem ahnungslosen Opfer eine Meldung über ein unsicheres Zertifikat hinweist, kann man sich also auch nicht mehr verlassen.

Was ist also die Empfehlung?

Alles mögliche unternehmen, dass Fremde nicht bis ins Netzwerk kommen – sprich W-Lan deaktivieren, Power Lines (oder auch D-Lan) nur verschlüsselt (nach Möglichkeit gar nicht) verwenden.

Alle PCs per Kabel verbinden.

Zudem sollte der Router ausreichend gesichert sein, existieren hier Lücken (XSRF etc.), könnte dieser evtl. kompromitiert werden.

Hört sich leicht paranoid an (wurde mir gerade eben gesagt), aber im Bezug auf Sicherheit kann man meiner Meinung nach nicht paranoid genug sein.

THX an skskilL und Bammes für die Tipps.

Danke auch an Compass Security für das tolle Aufklärungsvideo zum Thema (ich hoffe Ihr veranstaltet 2010 wieder ein Cyber Storm).

Dezember 8, 2009 at 5:39 pm by hoohead
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