Vor einiger Zeit habe ich mich mit snag über den Hoster Proplay unterhalten und nachdem er sich einen VServer angemietet hat, wollte ich mir auch ein neues kleines Spielzeug zulegen.

Ich habe mich hier für das WM Special entschieden (ist bis 31.05.2010 limitiert).

Dafür bekommt man einen VServer mit 384 MB Ram, 8 GB HDD und einer

Trafficflat (fairuse) – Zitat Proplay: Bei übermäßiger Beansprachung (z.B: ~50GB Täglich) behalten wir uns das Recht vor,die Bandbreite des Servers auf bis zu 10 MBit für den jeweiligen Monat zu drosseln.

Die monatlichen Kosten belaufen sich hier auf 2,49 € und man kann bequem per Paypal oder Überweisung bezahlen.

Von der Kategorie VServer würde ich die Finger von lassen, da der Inklusivetraffic sehr knapp bemessen ist und das ganze schnell zur Kostenfalle werden kann.

Alternativ sind die VPS Premium noch recht interessant.

Mit Fanaticz an Board haben wir das WM Special ausgiebig getestet:

Die erste Überlegung, was machen wir mit dem VServer?

Testen testen testen, insgesamt haben wir das System über 30 mal neu installiert und uns auf die beiden Distributionen Ubuntu 9.10 32 Bit minimal und Debian 5.0 32 Bit minimal beschränkt.

Über das Proplay Kundenpanel kann man die gewählte Distribution per Mausklick auswählen, die Installation dauert dann nicht mal eine Minute.

Eine weitere Funktion des Kundenpanel ist die Backupfunktion, über die man den aktuellen Systemstand auf einen Mirror spiegeln kann.

Bei unserem Tests versagte die Funktion jedoch (getestet unter Ubuntu), weshalb wir hier zu klassischen Backups per FTP, Mysql Dumper oder wget raten.

Über das Kundenpanel kann der verbrauchte Traffic und die Ressourcenauslastung angezeigt werden, alles weitere muss per ssh erledigt werden.

Als erstes testen wir die Ubuntu Version.

Nach der ersten Installation konnte auch schon losgehen, leider hatte ich den Eindruck dass das eingespielten Image irgendwie zerhauen ist.

Über das Supportforum und Google muss man sich leider erst mal die Lösungen suchen, bevor man mit dem Einrichten loslegen kann – aber bei dem Preis will man nicht meckern.

Per apt-get den Apache gezogen, ein Blick in top:

243 MB Ramauslastung im Leerlauf, da bleibt nicht mehr viel Spielraum.

Komischerweise (und das ist nicht nur beim Ubuntu sondern auch beim Debian Image so), schrumpft die Ramauslastung, sobald das phpmyadmin per apt-get gezogen wurde.

Jetzt sind es nur noch 54 MB

Beim Debian Image kommt man durch das nachinstallieren von phpmyadmin von über 200 MB Grundlast Ram auf ganze 40 MB (IP Table Firewall ist aktiviert).

So macht das testen Spass.

Des weiteren konnten wir Problemlos einen Webdav, Teamspeak, skipfish, irssi, tinyproxy installieren.

Testweise habe ich auch metasploit installiert, das läuft jedoch nur auf dem Debian Image stabil.

Eine Anleitung wie man die nicht optimalen Image zum laufen bekommt schreibe ich die Tage.

Mai 23, 2010 at 1:53 pm by hoohead
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