Heute war ein Kunde im Laden mit einem Anliegen der etwas anderen Art.

Über das Kundenpanel des Mobilfunkproviders Mobilcom (D1) hatte er die bis dato angefallenen Verbindungskosten ausgelesen und 103 Euro Internetnutzungskosten entdeckt.

Auf der “Vodafone” Seite hätte er sich eine Navi Software für sein Handy herunter geladen und 2 mal für wenige Minuten Karten aktualisiert.

Er war natürlich recht aufgebracht und so habe ich ihm angeboten für Ihn bei Debitel anzurufen um nachzuhaken ob sich hier nicht irgendwo ein Fehler eingeschlichen hat.

Am anderen Ende der Leitung eine nette Frauenstimme:

“Willkommen bei Mobilcom Debitel, was können wir für Sie tun?”.

Ich erkläre der netten Dame also das Missgeschick des Kunden und Frage in diesem Zuge gleich ob es auch wirklich sein kann, dass in wenigen Minuten über 100 Euro an Nutzungskosten anfallen.

Die nette Frauenstimme:

“Herr xxx war 2 mal online, beim ersten mal sind schon bereits 75 Euro angefallen”.

Auf die Frage wieviel MB da in den paar Minuten angefallen sein können, bekam ich zur Antwort 9,3 MB.

9,3 MB? Ich fragte nochmal nach ob ich das wirklich richtig verstanden habe – 9,3 MB kosten 75 €?

Die immer noch extrem nette Frauenstimme: “Ja, das kommt daher weil der Kunde keinen Datentarif gebucht hat – eine Flatrate würde ihn im Monat 9,95 Kosten”.

Weitere Versuche hier vielleicht auf Kulanz eine Flatrate zu buchen und die angefallen Kosten mit zu verrechnen wurden im Keim erstickt – ganz nett und freundlich.

9,3 MB – das ist schätzungsweise die Datenmenge die ein normaler Windowsrechner nach dem Start verschwendet, um seinen Meistern mitzuteilen dass er jetzt da ist (und damit meine ich nicht Microsoft).

Bei Vodafone hätte es so was nicht gegeben *g

Juni 11, 2010 at 10:13 pm by hoohead
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