DLNA, ich brauch mal eure Hilfe

Die letzten Wochen, habe ich immer mal wieder beim Thema DLNA/UPnP im Netz recherchiert, was sich gar nicht so einfach gestaltet hat.
Anleitungen, wie man einen eigenen Server aufsetzt bekommt man massig, Informationen über verwendete Protokolle/Standards oder Funktionsweisen eher nicht.
Zur kurzen Erklärung, moderne Smart-TVs können diesen Standard, läuft im eigenen Netzwerk ein entsprechender „Sender“, kann der Fernseher auf diesen Zugreifen und Medieninhalte abspielen, „Sender“ gibt es für Windows, Linux, Mac und auch für Smartphones.

Informationen die ich noch brauche:

Wie findet der Empfänger den Sender?
Mittels Broadcast? IP-Range-Port-Scan? Die Infos benötige ich in irgend einer Programmiersprache, am besten mit Dokumentation, Pseudocode oder als reine Information, wenn sich daraus Rückschlüsse zur technischen Umsetzung ergeben.
Wie kommt man ans Inhaltsverzeichnis der Medien? Wenn der Sender erkannt ist, müssen irgendwo die Informationen stehen, wo die Ordner bzw. wo die Dateien liegen. Wie findet man das index – hier brauche ich auch die eingesetzten Standards und technischen Informationen.

Wie man DLNA Server im Netz erkennt und auf Medien zugreift:

Mit Tools einen DLNA/UPnP Server im Netz zu finden, in dem man aktuell eingeloggt ist, ist relativ einfach.
Man kann dazu z.Bsp. den VLC-Player nutzen, über „Ansicht“ – „Wiedergabeliste“ und dann auf „Universal Plug’n Play und sich die Mediendateien über den Player streamen, oder sich auch downloaden. Eine Authentifizierung gibt es dabei nicht.

vlc-dlna

vlc-dlna

Für eine „Sache“ muss ich mir jedoch was eigenes schreiben (das Ergebnis wird hier auf hoos Area veröffentlicht), da ich mit den Tools nicht mehr weiter komme …
Falls jemand passende Informationen für mich hat, wäre Klasse wenn Ihr mir da helfen könntet.

5 Gedanken zu „DLNA, ich brauch mal eure Hilfe

  1. Tobi

    Also DLNA ist soweit ich weiß eine „Art“ zertifiziertes verbessertes UPnP
    „DLNA is a refinement of UPnP, a set of rules and restrictions in the name of interoperability.“
    http://stackoverflow.com/a/10636896

    Die Geräte finden sich gegenseitig über Multicast wenn ich das richtig verstehe:
    http://www.upnp-hacks.org/upnp.html

    Ansonsten wäre da noch die Spec von UPnP aber da will man sich glaube ich nicht durchquälen
    http://upnp.org/specs/arch/UPnP-arch-DeviceArchitecture-v1.1.pdf

    Coherence scheint auf den ersten Blick eine Anlaufstelle.
    Man startet wohl einen Server mit dem man dann per API (python) interagieren kann.
    http://coherence.beebits.net/wiki/Examples

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  2. akrochah

    Ich bin mit DLNA kirre geworden. Zwar kann ich darauf zugreifen. Die Aktualisierung des Index dauert aber zu lange, die Verzeichnisstruktur ist unter aller Sau und aktuelle Geräte können anscheinend nicht mehr auf einfache Netzwerkfreigaben zugreifen. In dem Falle BluRay Player. Ich habe 6 Firmen mit aktuellen Geräten angeschrieben und keiner kann es mehr. Nur noch DLNA. Also habe ich mir meinen alten BluRay Player noch einmal gekauft, der auf ganz einfache Netzwerkfreigaben zugreifen kann. Ich persönlich habe mit DLNA echt abgeschlossen.

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  3. Schnake

    Wenn man ein einfaches und doch geschloßenes System haben will, was auch ausserhalb von DLNA mit alle mögliche plattformen arbeitet (NAS Server, Linux, Windows, Android usw…) dann sollte man bei Plex vorbei schauen.
    Großer Vorteil ist das dieser System alle Dateiformate unterstützt und auch wenn nötig automatisch konvertiert bei der Wiedergabe, ohne erkennbare Qualitätsverluste oder Zeitverzögerung. Die meisten Smart-TV unterstützen ebenfalls Plex und haben dafür eine eigene App. Nächster Vorteil, man kann sich ohne mühe alle Infos zum Film/Serie direkt anzeigen lassen und auch bei Musik kriegt man alle Informationen zu Interpreten und Alben. Ich fand bzw. finde die Einrichtung überaus einfach, installieren, einige einstellungen direkt über den Browser steuern und dann kann man schon inhalte hinzufügen. Wenn man die Ordner fest gelegt hat, findet Plex dann neue Inhalte automatisch und lädt die Meta Daten zu diesem runter (wenn man es möchte).
    Als Drittes ist die Konto verwaltung eine sehr angenehme sache. So kann man bei jeden einzelnen „Benutzer“ (sofern man mehrere hinzufügt) fest setzen welche Inhalte er sehen darf und welche nicht.

    Allerdings kann trotzdem nicht alles gut sein, wenn man das wirklich überall benutzen möchte ohne einschränkungen, Spricht auch auf Smartphone via Plex app, oder auf eine Heimkonsole, so ist ein Plex Pass nötig. Dieser schlägt dann mit 4,99€/Monat bzw. 39,99€/Jahr. Auch ein lebenslange Abo ist möglich, doch dieser ist nicht ganz kostengünstig. Ich denke da müsste jeder für sich selber frei entscheiden ob er es 1. braucht, 2. für wie lange und 3. wieviel ihn das wert wäre.

    Lange rede kurze sinn, seitdem ich Plex benutze bin ich komplett von DLNA weg gegangen, weil es bei mir doch einige probleme damit gab im bezug auf empfangsgeräte, nicht jeder Gerät konnte alle inhalte anzeigen. Dann noch immer wieder probleme mit der Ton Wiedergabe, das man den richtigen Format bzw. „Datei“ suchen musst um die richtige Tonspur abgespielt zu bekommen.

    Gab es bestimmte gründe wieso du dich für DLNA entschieden hast hoo? Wolltest du nur ein bisschen damit rum experimentieren oder weil du keine „vernünftige“ alternative kanntest?

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  4. hoohead Beitragsautor

    Hallo Schnake,

    ich bin mit dem minidlna Server, unter dem Raspberry Pi 2, sehr zufrieden, die Infos zum Protokoll brauche ich jedoch aus anderen Gründen … ich bin da aktuell an so einer Sache dran, es geht mir da nicht um den Nutzen …

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